Callaway Mavrik: Artificial Intelligence inside

Das erste Mal hat man den neuen Callaway-Driver Mavrik beim Presidents Cup gesehen: Xander Schauffele hat den Prototypen nach Australien ausgeführt. Jetzt ist die ganze Mavrik-Linie – vom Driver bis zum Eisen – am Markt.

Der Callaway Epic Flash Driver war der erste seiner Art – er wurde teilweise mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen entwickelt und war 2019 das meistverkaufte Drivermodell. Die logische Fortsetzung dieser Art spiegelt sich nun im Callaway Mavrik widerspiegelt: Das R&D-Team hat sich mithilfe eines Supercomputers durch tausende virtuelle Prototypen eines Drivers gearbeitet, ehe das Modell „Mavrik” sozusagen das Licht der Golfwelt erblicken durfte.

Dank A.I. wurde einige Features entwickelt, die auch dank einer Premiere im Materialsektor entsprechend entwickelt werden konnten: Erstmals kam das superleichte und besonders widerstandsfähige FS2S-Titan zur Anwendung. FS steht dabei für die Art der Modellierung des Titans: Flow & Solidification, also Strömung- und Erstarrungsmodellierung, ein äußerst aufwendiger Prozess.

Eine weitere Innovation ist Flash-Face SS20-Architektur, die mit einer ausgesprochen dünnen Schlagfläche – FS2S-Titan sei Dank – auskommt. 6 Gramm leichter klingen nicht viel, sorgen aber trotz Längengewinns für extreme Beständigkeit und hohe Fehlerverzeihbarkeit.

Zusätzlich zu all den bemerkenswerten Innovationen hat Callaway auch bewährte Technologien im Mavrik eingearbeitet, die für die Gesamtleistung entscheidend sind. Etwa die Jailbreak-Technologie und eine T2C-Triaxial-Carbon-Krone. Zur Auffrischung: Jailbreak verfügt über zwei interne Stangen hinter der Schlagfläche, die die Sohle und die Krone verbinden, um eine höhere Ballgeschwindigkeit zu erzielen. Und unsere dreiachsige T2C-Carbonkrone ist bedeutend leichter als eine Titankrone.

Damit lässt das zusätzliche Gewicht umverteilen, was den MOI und die Fehlerverzeihbarkeit erhöhen. Quasi die Kirschen am Kuchen soll laut R & D-Team von Callaway die Akustik des Marik-Driver sein: Man ließ mit Hilfe der A.I. die innere Struktur und Position zahlreicher Rippen optimieren, um einen immens zufrieden stellenden Klang und ein Gefühl zu erzeugen.

Callaway Mavrik: Fairway-Hölzer, Hybride & Eisen
Auch im Bereich der Fairways-Hölzer und der Hybride hat Callaway die A.I. zum Einsatz gebracht und das „schnellste” Fairways-Holz bislang entwickelt. Zusätzlich zum Thema „Ballgeschwindigkeit” hat man bei Callaway umfangreiche Tests durchgeführt, um eine progressive Geometrie für das Leading Edge zu entwickeln. Das Rundum-Sorglos-Paket vervollständigt ein Gewichtssystem zur Optimierung von Startwinkeln, Spinraten und Ausrichtungseinstellungen. Darüberhinaus bietet Callaway zu jedem der Hölzer Hochleistungs-Schaftoptionen von UST, Project X und Aldila sowie erstklassige Golf Pride-Griffe.

Konsequenterweise hat Callaway das A.I.-Thema bis hin zum Eisen durchexerziert und präsentiert mit dem Mavrik-Eisen auch in dem Fall eine Premiere: Der Schlägerkopf wurde zu einem erheblichen Teil mit Hilfe des bereits erwähnten Supercomputer und dank A.I. entwickelt. Auch in diesem Fall spricht Callaway von einer Flash Face-Schlagfläche und auch bei den Eisen serviert man eine breite Auswahl an Top-Schaftoptionen.

Fehlen nur noch die Preise 
Der Eisensatz, der 7 Stück umfasst, schlägt sich mit 999 Euro zu Buche, ein Hybrid kostet 279 Euro, bei den Fairways-Hölzern werden 329 Euro abgerufen, der Driver kommt auf 549 Euro. Macht für ein ganzes Set rasch mal 2.000 Euro. Mit A.I. an Bord ein argumentierbarer Preis.

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