Short-Track-Matchplay ist voll in Mode

Erfunden von den ehemaligen Tour-Pros Marcel Haremza und Christoph Günther findet das neue Matchplay-Format über 9 Loch immer mehr Fans. Und ein Finale auf Mauritius gab’s auch schon. Zum dritten Mal!

Short Track Matchplay zählt zu den erfolgreichsten neuen Formaten im Golfsport: Seit Jahren erobert die beliebte Amateurserie die Greens in Deutschland, den Niederlanden und mit Partner Red Bull an der Seite seit 2016 auch in Österreich. Während hierzulande die Amateurserie in die neue Saison startet, fand auf der wunderschönen Anlage des Heritage Golf Clubs auf Mauritius im Mai die dritte Auflage des Weltfinales statt. Insgesamt zwölf Finalisten aus drei Ländern trafen in dem Urlaubsparadies im Indischen Ozean aufeinander, um den Titel des Short Track Matchplay World Champion auszuspielen. Sie hatten sich 2016 in den von ihnen gegründeten Ligen durchgesetzt und sich über die jeweiligen Landesfinals die begehrten Plätze für das Weltfinale auf Mauritius gesichert.

Nach einem Trainingstag auf dem Meisterschaftsplatz, auf dem in diesem Jahr zum zweiten Mal auch die European Tour mit den AfrAsia Open gastieren wird, ging es für die Finalisten zunächst im schon zur Tradition gewordenen „Telfair Cup“ auf die Runde. Der Telfair Cup – benannt nach dem Gastgeber 5-Sterne-Plus-Hotel Heritage Le Telfair – wird in einer Kombination aus Ryder Cup und Short Track Matchplay zwischen den beiden Teams „Captain Hook“ und den „Dodos“ ausgetragen. Wie im Vorjahr konnte das Team „Captain Hook“ unter der Führung von Kapitän Marcel Haremza mit 32 zu 30 den Cup für sich entscheiden und die „Dodos“ unter Christoph Günther mussten sich knapp geschlagen geben.

Nach einem Tag Kräfte sammeln und Sonne tanken am Hotel-Traumstrand ging es am Samstag dann in die Short Track Matchplay Vorrunde. Die Finalisten wurden am Vorabend in vier Gruppen zu je drei Spielern gelost, die dann innerhalb der Gruppen jeweils zwei Partien gegeneinander spielten. Die beiden Spieler mit den meisten Punkten in jeder Gruppe qualifizierten sich für die K.o.-Phase am Sonntag.

In den Viertelfinalpartien konnten sich Josef Gerl (GC Am Mondsee) gegen Paul Spede aus Holland und Clemens Fliegner (GC München-Nord Eichenried) gegen Christiane Bossmann-Tesch (Düsseldorf-Grafenberg) durchsetzen. Silja Halbritter (GC Machern) bezwang Korbinian König (Open.9 Golf Eichenried) und Ernst Fischer (ebenfalls aus dem GC Machern) entzauberte Denis Stolte (GC Bad Salzdetfurth) mit einem Birdie an Loch 9 und komplettierte damit das Halbfinale.
Dem Österreicher Josef Gerl gelangen im Halbfinale gleich vier Birdies um sich an Loch 9 gegen Clemens Fliegner durchzusetzen und im internen GC Machern-Duell ließ Silja Halbritter gegen Ernst Fischer keine Chance ungenutzt, um sich ihr zweite Finalteilnahme in nur drei Jahren zu sichern.

In einem spannenden Finale nutzte Silja Halbritter nach einer frühen Führung von Josef Gerl – den an den Bahnen 5, 6 und 7 sein Paradeschlag vom Tee im Stich ließ – schließlich konsequent die Gelegenheit, das Blatt zu wenden und die Führung an sich zu reißen und in der Folge nicht mehr abzugeben. Am achten Loch verwandelte sie den ersten Matchball aus 2,5m um den Short Track Matchplay World Champion Titel in den GC Machern zu holen und ihren Namen in die Liste der STM-Play Champions einzutragen.

Das Finale des Short Track Matchplay, Race to Heritage Resorts – Mauritius war erneut ein absolutes Highlight und ein wahres Erlebnis für die Qualifikanten. Die neue Saison hat bereits begonnen und die ersten 60 Ligen in Deutschland und Österreich kämpfen bereits wieder um die begehrten Plätze für die Landesfinals und damit auf die Chance, am Weltfinale auf dem Heritage GC und im Heritage Le Telfair teilzunehmen.

Informationen und Anmeldung auf www.stmplay.com

Short Track Matchplay

Golf ist zeitintensiv, langatmig und im Alltag fehlt der Wettkampfgedanke unter Freunden? Man spielt mehr gegen das eigene Handicap und den Platz – nicht aber gegen einen Gegner? Die zeitgemäße Antwort auf diese Kritikpunkte liefert Short Track Matchplay.

Short Track Matchplay ist eine an das klassische Lochwettspiel angelehnte Spielform. Zwei Spieler bestreiten ein Match über neun Loch. Besonders macht Short Track Matchplay eine einfache, aber geniale Sonderregel: Diese besagt, dass der Führende, unabhängig von der tatsächlichen Anzahl gewonnener Löcher, nie mehr als “2 auf“ führen kann. Der zurückliegende Spieler kann somit bis zum Schluss voll attackieren. So wird die Spannung über mindestens acht Löcher hochgehalten und es entstehen attraktive Spielsituationen. Ein perfekter Spielmodus für Freunde, um sich im Ligamodus zu duellieren.

Hinter Short Track Matchplay stecken die beiden langjährigen Tour-Professionals und Doppelsieger der PGA Teachers Championship 2016 Christoph Günther und Marcel Haremza. Gemeinsam haben die beiden Fully Qualified Professionals der PGA of Germany bereits mehr als 60 nationale und internationale Profititel während ihrer Laufbahn gewinnen können.

Informationen und Anmeldung auf www.stmplay.com

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