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US Masters: Herr Reed & sein Equipment-Gemüsegarten

Patrick Reed holt sich seinen ersten Major-Titel und das „in style“ wie die Amerikaner sagen würden. Weniger „in style“: Seine Ausrüstung… Aber lesen Sie selbst!

Equipment Sport - April 2018 von Regina Dvorak
US Masters: Herr Reed & sein Equipment-Gemüsegarten

Patrick Reed war klarer Außenseiter im Augusta National GC. Mit Wetten auf ihn hätte man einiges Geld verdienen können. Zudem ist eher kein ausgewiesener Sympathieträger und: Er hat hat keinen Ausstatter-Vertrag. Das erlaubt ihm die Freiheit mit jeglichen Schlägern zu spielen, die er gerne verwenden möchte und die Auswahl, die er für die Masters zusammengestellt hat, ist wirklich vielseitig bis ungewöhnlich.

Der Driver

Für seinen Driver entschied sich Reed während der wichtigen Waste Management Phoenix Open in diesem Jahr. Er testete den PING G400 LST an jenem Montag vor dem Turnier, seitdem steckt der Schläger in seinem Bag. Der LST ist PING’s Low Spin Variante des aktuellen G400 und unterstreicht Reeds Faible für low Spin Driver. Zuvor spielte er Callaways Big Bertha Alpha 816 Double Black Diamond seit seinem letzten Tourgewinn während der Barclays Open 2016. Die weiteren Details für die Clubfitter unter uns: 44,5 inch, Aldila Rogue Silver 125MSI Schaft, D2 Schwunggewicht, 10° Loft, die auf 9,2° angepasst sind.

US Masters: Herr Reed & sein Equipment-Gemüsegarten

Die Wedges

Reed’s Holz 3 ist ein älteres Modell: Nike VR Pro. Fast so faszinierend wie seine Holzwahl sind die Wedges des Open Gewinners. Der Major Champion verwendet seit diesem Jahr Artisan ein 51° und 56° Wedge. Für alle, die die Company nicht kennen: Artisan Golf ist eine neue Firma, die Nike’s Wedge-Techniker Mike Taylor mitbegründet hat. Taylor hat seit 30 Jahren Erfahrung im Wedge-Bau und arbeitete bereits mit Reed als beide noch bei Nike unter Vertrag standen. Taylor ist darüber hinaus beileibe kein Unbekannter. Auch Tiger, Rory und einige andere ließen sich von ihm die Schläger für’s Kurzspiel bauen und anpassen. Lange Jahre arbeitete Taylor ausschließlich für Mr. Woods und er wurde vor Kurzem als Consultant bei Taylormade unter Vertrag genommen, um dem Ausnahmespieler Eisen und Wedges zu bauen, die angeblich noch getestet werden.

Die ehemalige Nike-Fabrik in Fort Worth bietet Taylor und seiner Firma aktuell den Ort für die Schlägerherstellung und laut seiner Aussage arbeiten die beiden schon länger gemeinsam an Reed’s Equipment. Mehr als zehn individuelle Wedges sollen angeblich für den aktuellen Sieger hier bereit stehen. 5° Unterschied liegt jeweils zwischen den Wedges, ein System, das Reed seit Jahren favorisiert. Darüber hinaus spielt Reed ein 61° SM5 Wedge mit T-Grind und recht unverwechselbarem Stamping.

Reed’s ungewöhnliche Wedges

Der Putter

Natürlich kann man kein Masters ohne perfektes Putting gewinnen. Reed musste bis zur 18 seinen Sieg aktiv verteidigen, dafür hat er sich auf einen Putter verlassen, dem er schon seit Jahren immer wieder vertraut. Den Odyssey White Hot Pro #3, über den er bereits in einem Interview 2013 meinte dass der Look für ihn äußerst beruhigend wirke.

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Der Ball

Der Ball seiner Wahl ist seit einiger Zeit der Titleist Pro V1, den der neue Träger des grünen Jackets seit den WGC Event in Mexiko spielt.

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