US Open: Koepka, der Überraschungssieger

Es waren US Open voller Rekorde: Tiefe Scores, frühes Aussscheiden der Top 3 der Weltrangliste und der nächste Premieren-Majorsieger – Brooks Kopeka kam von der Challenge Tour, um US Open Sieger zu werden.

Es war im Jahr 2013: Brooks Koepka stand in seiner zweiten Saison auf der Challenge Tour – hatte schon zwei Siege auf der Habenseite – als er bei der Fred Olsen Challenge auf La Gomera mächtig Frust schob. Koepka wollte einfach nicht mehr, quälte sich aber durchs Turnier und holte sich seinen 3. Titel auf der Challenge Tour.

Nur drei Wochen später feierte Koepka seinen nächsten Sieg und schaffte am Ende des Jahres den Sprung auf die European Tour. Gleich in seiner Premierensaison gewinnt der 27-Jährige aus Florida die prestigeträchtigen Turkish Airline Open.

Sein souveräner Sieg bei den US Open im Erin Hills GC mit Runden von 67/70/68/67 Schlägen markiert zumindest ein Einstellen der bisherigen Bestmarke von 16 unter Par, den Rory McIlroy bei seinem Sieg 2011 aufgestellt hatte.

Kopeke darf sich nach einer beeindruckenden Schlussrunde, bei der er ab Loch 12 weg der gesamten Konkurrenz die Schneid abkauft, über seinen ersten Major-Titel, Platz 10 in der Weltrangliste und knapp 2 Millionen Dollar Preisgeld freuen.

Die Konkurrenz, allen voran der Drittrunden-Führende Lefty Brian Harman, lässt am Finaltag durchgehend Federn. Rickie Fowler, Tommy Fleetwood (ENG), Justin Thomas (USA), der sich mit einer 63 am dritten Tag den Schlusslicht spielte.

Apropos Konkurrenz: Die Top 3 der Welt, McIlroy, Day und Johnson schaffen den Cut in Erin Hills nicht – auch eine Premiere.

Wiesberger in der Weltspitze

Auch Bernd Wiesberger schnupperte kurz ganz vorne ins Leaderboard hinein, als er nach 2 tollen Runden von Platz 14 aus, gemeinsam mit Master-Champ Sergio Garcia in den Moving-Day geht. Und das nach seinem ersten US Open Cut überhaupt, beim vierten Antreten.

Eine starke 69er-Runde bringt den Österreicher auch für den Schlusstag in eine Top-Posotion. Allerdings wird Wiesberger am Finaltag wie viele andere Opfer der böigen Verhältnisse und notierte mit 73 Schlägen die einzige Runde über Par für den Österreicher. Platz 16 und rund 140.000 Euro Preisgeld sind ein mehr als formidables Trostpflaster für Wiesberger, der diese Woche bei den BMW International Open in München aufteet.

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