Jaermann & Stübi: Wem die Stunde schlägt

Vor 10 Jahren brachten Jaermann & Stübi einen Golf-Chronographen auf den Markt. Eine einzigartige Erfolgsgeschichte.

Die Geschichte dieser Markenuhr beginnt ziemlich unspektakulär und hat rein gar nichts mit dem Hemingway’schen Melodram zu tun. Außer, dass für den Uhrenträger heute ein einziger Blick auf diese Uhr genügt, um die ganze Tragödie seines Golfspiels zu erfassen. Aber zurück zu den geistigen Vätern, den Schweizern Pascal Stübi und Urs Jaermann. Der Entschluss, eine Golfuhr im Luxus-Segment herzustellen, baute auf Stübis Erfahrung im Herstellen von Uhren und Jaermanns weniger erfolgreichen Erfahrungen im Golfspiel auf. Jaermann störte vor allem das ständige Umrechnen von Yards in Meter, so konzipierte er flugs einen in die Golfuhr integrierten Yard–Meter-Umrechner. Deshalb sind auf der drehbaren Lunette bei den Yards die entsprechenden Meterzahlen aufgedruckt. Auch monierte er, dass man sich ständig mit dem Zählen der Schläge und dem Ausrechnen des Scores beschäftigen müsse. Dies und die Vorliebe für wertvolle Uhren waren der Auslöser für die Idee der Jaermann & Stübi Golf-Uhr, die  zehn Jahre später Realität wurde.

Bei den „Legend Watches“ wird jede Uhr wird aus den Schlägern von Golfchampions gefertigt, die mit diesen Schlägern große Turniere gewonnen haben. Etwa der verstorbene Seve Ballesteros, Nick Faldo, Ben Crenshaw und seit neuestem auch Ian Woosnam.

Mit Hand & Authentizität

Jaermann & Stübi ist kein klassischer Uhrenhersteller. Alle Uhren werden von Hand in Kleinstserie hergestellt und individuell nummeriert. Unikate sind dabei die so genannten „Legend Watches“: Jede Uhr wird aus den Schlägern von Golfchampions gefertigt, die mit diesen Schlägern große Turniere gewonnen haben. Etwa der verstorbene Seve Ballesteros, Nick Faldo, Ben Crenshaw und seit neuestem auch Ian Woosnam. Woosnams Uhr-Gehäuse wurde aus den Golfschlägerköpfen des Masters Tournament 1991 erstellt. Man kann sich also leicht vorstellen, dass diese Modelle strikt limitiert sind. Zusätzlich werden sie durch ein Zertifikat inklusive Unterschrift des jeweiligen Golfspielers authentifiziert.

Produziert werden diese wahren Luxusuhren heute in Le Locle. Das Unternehmen der Excellence Holding AG mit Sitz in Rapperswil  konzentriert sich auf hochwertige mechanische Zeitmesser mit Zusatzfunktionen für Golfspieler und ist offizieller Lizenznehmer von St. Andrews Links. Zum 10-jährigen Jubiläum wurde mit der Partnerschaft zur „Union for International Cancer Con-trol“ (UICC) eigens eine Ladys-Uhr namens „Lady Queen of Golf“ kreiert, die im letzten Jahr mit der „Royal Open UICC“ ein männliches Pendant erhielt.

 

Ein Mann und seine Passion

Seit nunmehr fünf Jahren lenkt der 50-jährige Uhren-Profi Daniel Wechsler die Marketing & Verkaufs-Geschicke der Schweizer Top-Uhren-Marke „The Timepiece of Golf“ und ist neben seiner Uhren-Leidenschaft auch bekennender Gourmet. Zum Golfer will er vielleicht auch noch konvertieren. Elsa Honecker traf ihn zu einem Gespräch.

Daniel Wechsler kocht gerne…
Copyright: SRF/Ueli Christoffel

Simply Golf: Kochen zählt zu Ihren liebsten Hobbys, TV-Shows inklusive.
Wo wird man Sie als Nächstes in Aktion erleben?
Daniel Wechsler: Mein Herzblut hängt einfach an der Weinkunde und der -Gastronomie. Aktuell bereite ich ein -Essen im exklusiven Genfer Golf Club du Domaine Impérial vor. Dort hat man mich eingeladen, das jährliche Koch-Event „Gourmet à la Maison“ zu gestalten. Mit einem 4-Gang-Menü.

Was sind dabei Ihre Vorlieben?
Kochen bedeutet für mich die gleiche Präzision wie bei den Uhren – von der Zeiteinteilung bis zur Fertigstellung des Menüs. Ich koche gerne gutbürgerlich mit einem Schuss Nouvelle Cuisine und Fusionsküche aus dem asiatischen Raum. Und – natürlich Fisch in allen Variationen.

Gibt es auch schon erste Schritte in Sachen Golf?
Golf steht bei mir in diesem Jahr ganz oben auf meiner „To do“-Liste. Durch meine Reisetätigkeit als GEO von J & S und Turnier-Sponsor bin ich ja bei den internationalen Turnieren dabei. Einer der ausschlaggebenden Momente dafür war sicherlich die ISPS, die Internationale Sports Promotion Society, mit dem Hauptinitiator Dr. Handa, der die japanische Blind Golf Association gründete. Mittlerweile richten sie Turniere auf der ganzen Welt aus. Sie haben auch die Exklusivrechte an der gesamten -Uhren-Kollektion.

Wen würden Sie noch gerne für die Legends-Serie gewinnen?
Wunschkandidaten wären zum Bespiel Bernhard Langer sowie Ernie Els und Gary Player. Sie könnten ihr eigenes Design mitgestalten und in ihre „Fundation“ mit einbringen. Wie zum Beispiel bei Sir Nick Faldos „The Timepiece of Golf“ – wo im Rahmen der „Faldo Series“, einer non profit Organisation, junge Talente gefördert werden.

Was sind Ihre weiteren Ziele für 2017?
Neben Golf mehr Sport wie Laufen, Wandern mit der Familie und Höhentraining, das hilft ja auch der Figur.

Von den Jaermann & Stübi Uhren gibt es bis jetzt 45 verschiedene Modelle in sieben Kategorien. Dabei zählt die St. Andrews Links Kollektion zur erfolg-reichsten Linie und gilt als Klassiker. Die „Trans Atlantik“ in bestechendem Grün ist ebenfalls ein favorisierter Chronograph, weil er die Distanzen sowohl in Metern als auch in Yards misst. Alle Modelle sind weltweit präsent.

jaermann-stuebi.com

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