Die Wertigkeit von Journalisten

Österreich ist da wohl ein besonderes Pflaster in Sachen Journalisten, besonders traurig ist da natürlich gemeint…

Wenn, sagen wir eine große, tolle Hotelkette zu einer Pressekonferenz einlädt, um etwas im Golfsport zu präsentieren, darf man sich schon den einen oder anderen Golfjournalisten erwarten.

Zumal ein außergewöhnlich charismatischer Golfpro auch zugegen ist, als Testimonial. Golf spielen stünde auch am Programm, gut Essen und ein feines Hotelzimmer werden auch zur Verfügung gestellt.

Allesamt also eine tolle Sache. Möchte man glauben. Wenn es dann zum Showdown kommt, bleiben 2 – in Worten ZWEI – Golf-Journalisten über. Der Rest ist Verkaufspersonal aus den diversen PR-verseuchten Medien und die Local Heros der Medienszene. Journalisten zu einer PK zu schicken, ist doch schon längst nicht mehr in Mode.

Lieber noch einen Anzeigenverkäufer zur „PK” schicken, der wieder ein bisschen Kleingeld für eine Kooperation abstaubt. Hat ja niemand wer etwas dagegen, dass sich in Österreich das alles so unfassbar wunderbar vermischt.

Da kann man auch viel besser PR-getriebene Texte ins Magazin kopieren, und dabei im Idealfall ein bisschen Kooperationsbeiträge kassieren. Als Zuckerl winkt ein Wochenende mit der Holden (weil auch die Mitnahme der Frau / Freundin) ist längst Mode geworden (bei den Anzeigenkeilern). Was macht ein guter Anzeigenverkäufer heute nicht schon für 300 Euro…

So billig! Und so traurig!

Klaus, aus!

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