Sensationell: Bernd Wiesberger gewinnt Made in Denmark Open

Grandioses Comeback, und Emotionen pur: Bernd Wiesberger holt sich ersten Titel seit seiner verletzungsbedingten Pause. Auch Matthias Schwab, der 2 Runden führte, einmal mehr Top.

Was für ein Turnier: Da geigt zunächst Matthias Schwab zwei Tage lang in Dänemark auf, und dann holt sich Bernd Wiesberger auf dramatischem Weg seinen fünften European Titel, und den ersten seit seiner Verletzungspause.

5 Birdies und ein Egale gelingen Bernd Wiesberger auf den ersten elf Loch des Finaltages, den er als Führender in Angriff genommen hat. Einziger Schönheitsfehler: Das Doppelbogey auf Loch 4.
Immer wieder rückt ihm sein Flightpartner, der Schotte Robert MacIntyre auf die Pelle. Auf Loch 13 sieht es just nach einem kleinen Tief bei Wiesberger und einem Momentumshift aus. Aber dann macht die frühere Nummer 22 der Welt klar, dass er nicht gewillt ist, dem Schotten kampflos das Feld zu überlassen: Auf dem kurzen Par 4 (Loch 14 – die Spieler spazieren hier mitten durch ein Bierzelt auf den Abschlag) verzieht Wiesberger seinen Abschlag links in ein Hospitalityzelt, während MacIntyre seinen Drive am Grün platziert. Wiesbergers Chip aus dem Rough landet aber nur knapp neben der Fahne und er kann dem Birdie de Schotten ebenfalls eine Drei entgegenhalten.

Am drittvorletzten Loch schließlich, einem nur 80 Meter kurzen Par 3, gelingt Wiesberger der entscheidende Schlag: Sein Wedge landet knapp 2 Meter am Stock zum Birdie, während MacIntyre das Grün verfehlt und nur Par spielt. Das Bogey von MacIntyre auf Loch 17 verschafft dem Burgenländer zusätzlich Luft für die 72. Spielbahn.

Dramatisch wird’s trotzdem, nachdem Wiesberger seinen Abschlag im Hindernis versenkt und nur das Bogey spielt. MacIntyres Birdieversuch, der ein mögliches Stechen bedeutet hätte, schrammt haarscharf – wie öfters in der Runde – am Loch vorbei.

Damit darf sich Wiesberger über seinen 5. Sieg auf der European Tour freuen und ist damit der 50. Spieler der European Tour Geschichte mit einem Gesamtpreisgeld von über 10 Millionen Euro.

„Ich bin sprachlos. Und es gibt einige Menschen, die mir geholfen haben und denen ich dies mit dem Sieg in Dänemark quasi zurückgezahlt habe”, meinte ein sichtlich von Emotionen überwältigter Wiesberger.

Schwab kommt nicht in die Gänge

Österreichs zweite Hoffnung auf den Sieg in Dänemark war Matthias Schwab, der 2 Runden lang das Feld anführte. Das Wochenende aber läuft so gar nicht nach Plan des Schladmingers, der sukzessive Platz um Platz verliert und am Ende auf Rang 9 landet. All zu oft landen die Schläge ins Grün eine Spur zu weit von der Fahne entfernt. Und bei den wenigen Birdiechancen passen die Putts nicht. Schwab. „Um ein Turnier zu gewinnen, muss man vier Tage lang sehr gut spielen. Das habe ich leider am Wochenende verabsäumt.”                            Foto: Gettyimages

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